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anGedacht im September: Monatsspruch

„Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“    Lukas 13,30
„Wo stehe ich?“, fragt sich jeder Mensch von Zeit zu Zeit. So fragen Menschen auch in Bezug auf den Glauben. Sie fragen sich, warum der Glaube ihnen hier und da nicht hilft. Oder ob der Glaube sie über den Tod hinaus trägt, hin zum ewigen Leben bei Gott. Oder ob unsere lieben Verstorbenen bei Gott sind. Auch die Jünger fragen sich das. Und sie fragen Jesus. Der antwortet ihnen mit den Worten des Monatsspruches.
Jesus sagt damit, dass es im Glauben nicht auf Anstrengung ankommt oder auf (Glaubens)Erfolge, die vorzuweisen wären. Es kommt darauf an, eine ... mehr

anGedacht im Juli u. August: Bergauf-immer hinterher

Im Sommer war ich mit zwei Freunden auf einer Tagestour unterwegs. Früh am Morgen sind wir aufgebrochen. Alle anderen hatten noch geschlafen. Und so wanderten wir hoch zu der Hütte, unsere erste Etappe. Sie lag einige Stunden entfernt. Aufwärts, aufwärts, immer weiter. Die anfängliche Euphorie war bald dahin und ... mehr

anGedacht im Juni: Monatsspruch

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“
Apostelgeschichte 5,29

Zuerst erschreckt uns dieser Satz vielleicht. Bilder religiöser Attentäter sind sofort im Kopf. Auch in Deutschland sind Menschen mit Berufung auf den Willen Gottes getötet worden. Wenn man den Monatsspruch ohne seinen Zusammenhang liest, könnte man alles Mögliche damit rechtfertigen. Sicherlich wurde dieses Bibelwort im Laufe der Geschichte auch für manche Unmenschlichkeit missbraucht. Andererseits haben mit diesem Wort im Herzen zahllose Menschen dem Zeitgeist oder ungerechter staatlicher Macht widerstanden. Wie Petrus (nach dem Pfingstwunder) vor dem Hohen Rat sind sie ihrem Glaubensgewissen gefolgt. Sie waren bereit, dafür einen hohen Preis zu bezahlen, oft sogar mit dem eigenen Leben. Auch heute noch, etwa die Millionen verfolgten Christen weltweit, die sich standhaft weigern, dem christlichen Glauben abzusagen. Doch auch in unserem Alltag gibt es genug Situationen, die unseren Glaubensmut herausfordern. Wenn ... mehr

anGedacht im Mai: Monatsspruch

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt.
Dieses Wort ist der Monatsspruch für den Mai aus dem Kolosserbrief, Kapitel 4, Vers 6.
Keine höfliche Empfehlung und kein unverbindliches Angebot. Aber es geht auch nicht um moralischen Druck. Wir sollen nicht mit einem aufgesetzten Lächeln herumrennen. Das Wort greift tiefer, redet von einer inneren Haltung. Denn die hört man in unseren Worten. Wie wir etwas sagen, verrät auch, was wir wirklich denken.
Darum sollen wir eine innere Haltung einüben, bei der zu merken ist: ja, der meint es auch so wie er sagt. Das heißt: erst mal zwei- oder dreimal Luft holen, bevor wir das erste Wort sagen. Und sich dabei bedenken: mein Nächster ist wie ich. Was er getan oder gesagt hat, könnte auch mir passieren. Ich bin also nicht besser als er. Ich will es freundlich sagen. Denn morgen könnte ich der sein, der  ... mehr

anGedacht im April: Monatsspruch

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“                      Lukas 24, 4-6
Ja, diese Frage stimmt. Doch wo sollen die Frauen Jesus sonst suchen? Im Grab ist er zu finden, das wissen sie doch. Dort haben sie ihn vor dem Sabbat, dem Ruhetag, hingelegt. Nun, am ersten Tag der neuen Woche, machen sich die Frauen mit wohlriechenden Ölen und Salben auf zum Grab. Ihr Gang ist nach außen hin ruhig und andächtig, im Innersten sitzt der Schrecken jedoch noch tief. Die Frauen wollen einen letzten Liebesdienst verrichten und den Leichnam salben. Aber sie finden den toten Jesus nicht.
Sie sehen einen Engel, der ihnen sagt: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“ Dabei hatte Jesus doch angekündigt, dass er ... mehr

anGedacht im März: Monatsspruch

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der Herr.                    3. Mose 19,32
Wir leben in der Passionszeit. Sie ist eine Fastenzeit, zur Vorbereitung auf das höchste christliche Fest: Ostern, das Fest der Auferstehung.
Wer diesen Weg erleben will, sollte ihn nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit Leib und Seele gehen. Das schließt uns auf für den geistlichen Weg, der in all dem steckt. Man macht in dieser Zeit bewusst etwas anders. Verzichtet z. B. auf etwas, was man sonst sehr gern isst oder trinkt. Oder macht etwas, was man immer gern wollte, aber wofür man bisher keine Zeit hatte, weil sie mit anderen gefüllt war. Egal, was es ist, es sollte etwas Überwindung kosten. Dann hilft es, das ... mehr

anGedacht im Februar: Monatsspruch

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes:
Friede diesem Haus!                                 Lukas 10, 5

Manchmal liest man solche Worte noch auf alten dicken Balken über einer Haustür oder einem Scheunentor. Ja, früher wusste man oft besser, dass unser Leben weniger wegen der eigenen Kräfte gelingt als vielmehr durch die Kraft des Glaubens. Heute lesen wir manchmal 20*C+M+B*17, das ist die lateinische Abkürzung für die Bitte: „Christus segne dieses Haus im Jahr des Herrn 2017.“ Dann wissen wir: hier vertrauen die Bewohner auf Gott und seinen Frieden.
Jesus weiß das auch. Bevor er seine Jünger einmal für eine Weile aussandte, sagte er ihnen, wie sie sich bei ihren Besuchen in den Städten und Dörfern verhalten sollen. Das erste, was Jesus seinen Jüngern sagt, ist: beim Betreten eines Hauses sollen sie zuerst ... mehr

anGedacht im Januar: Jahreslosung

Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hesekiel 36,26
„Herzen haben keine Fenster und niemand sieht hinein! Herzen haben keine Fenster nur eine Tür allein!“ So sang es 1973 die Schlagersängerin Elfi Graf und landete damit einen Hit. Ja, das stimmt. Ich kann nicht in das Herz eines Menschen sehen, so nah und vertraut er mir auch sein mag. Und auch bei mir selbst nicht: manches Mal weiß ich noch nicht einmal, was denn da in meinem eigenen Herzen vor sich geht. Denn unser Herz ist doch so oft voll: von Gedanken, Gewohnheiten und Gefühlen. In ihnen haben wir uns eingerichtet und mit ihnen unser Herz eingerichtet. Und ja, wie viel Belastendes und auch Böses ist darunter. Wie soll Gott da eine Chance haben, mein Herz zu erreichen?... mehr

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