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anGedacht im Dezember: Monatsspruch

Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.
Psalm 130,6

Jeder von uns kennt schlaflose oder gar durchwachte Nächte. Gedanken kreisen, die Seele findet keine Ruhe. Nöte und Ängste werden mit jeder Stunde größer und bedrohlicher. In der Dunkelheit der Nacht scheinen sie schier unüberwindbar. Ein Ausweg ist nicht in Sicht, an Schlaf ist nicht zu denken. Diese ganze Not hören wir aus dem Psalmwort, dem Monatsspruch. Doch wir hören auch, dass der Schlaflose all seine Not Gott anvertraut.
Und dann wird es endlich Morgen. Die aufgehende Sonne vertreibt die Dunkelheit. Früher haben die Wächter über einer Stadt das Morgenlicht herbeigesehnt. Es bedeutete nicht nur das Ende ihrer Arbeitsschicht. Vor allem war ... mehr

anGedacht im November: Monatsspruch

Die Blätter fallen bunt und kräftig von den Bäumen. Die letzten Herbstblumen erfreuen uns im Garten. Unser Kirchenjahr neigt sich, wie der Jahreslauf in der Natur, seinem Ende zu. Der Lauf in der Natur hilft, uns für das zu öffnen, was wir vom Glauben her jetzt bedenken: “Zeit der Erneuerung“ heißt diese Zeit des Kirchenjahres.
Wenn etwas erneuert werden soll oder sich erneuern soll, dann muss zuvor etwas zu Ende gewesen sein. So bedenken wir in den vor uns liegenden Tagen und Wochen unser Leben vom Ende her. Wir denken an unsere Lieben, die schon gestorben sind. Und auch daran, dass wir einmal sterben werden. Wir fragen uns, was Bestand hat. Fragen uns, was uns hält, wenn uns nichts mehr hält von dem, was mich lange gehalten hat. Oder der Mensch nicht mehr da ist, der mir so lange Halt im Leben war. Wie wird das sein?
Wenn wir all das bedenken, dann ... mehr

anGedacht im Oktober: Erntedank

Wir feiern Erntedank: wir danken Gott für das, was wir ernten konnten. Vieles haben wir dazu getan, noch mehr stand nicht in unserer Macht. Doch wir danken Gott, dass wir versorgt sind; viel mehr als es nötig wäre. Es braucht keiner zu hungern in unseren Orten, in unserem Land. Erntedank ist aber noch mehr: Unser Herz ist der Motor unseres Körpers. Wie es uns um unser Herze ist, sagt uns viel darüber, wie wir leben. Die Bibel rät dazu, das eigene Herz im Blick zu behalten. Doch nicht nur ... mehr

anGedacht im September: Monatsspruch

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“                 Jeremia 31,3
Ganz anders ist die Situation: Gefangene sind die Israeliten, weil ihr Hochmut zu groß geworden war. „Wir können alles“, hatten sie gesagt. „Wir müssen Gott nicht einbeziehen, wenn wir unser politisches Leben gestalten. Gott ist für die Feiertage da, die Werktage schaffen wir alleine.“ Die Israeliten zahlten dann einen hohen Preis für ihren Hochmut. Ihre Politik scheiterte gründlich; viele Menschen, auch der Prophet Jeremia, wurden nach Babylon weggeführt. Der Tempel und Jerusalem wurden zerstört. Die Menschen zweifeln an Gottes Macht, die das alles nicht verhindert hat. Können sie Jeremias Worte da als echten Trost verstehen, oder kommen sie ihnen nur wie eine Vertröstung vor? Auch wir kennen genug Lebensgeschichten, die ... mehr

anGedacht im Juli und August: Monatsspruch Juli

Nun sind sie wieder da: die sonnigen Tage und lauen Abende. Menschen werden Urlaub machen. Um wieder einmal Zeit nur für sich und ihre Lieben zu haben, einfach nur so. Gerade im Urlaub besuchen viele Menschen eine Kirche, die schon lange nicht mehr mit Gott leben. Nicht nur, um sie zu besichtigen, auch für ein Konzert oder einen Gottesdienst. Um Gott zu begegnen.
Gott begegnen, Gott sehen wollen. Unverhüllt und eindeutig klar. Das wünschen wir uns so oft. Nicht nur im Urlaub. Mose hat das einmal von Gott geradezu eingefordert, als die Israeliten gerade nicht auf Gottes Weg waren. Sie wollten lieber dem Gott vertrauen, den sie sich selbst hergestellt hatte: dem Goldenen Kalb. Statt der Zehn Gebote gelten die eigenen Gebote. Das Unglück folgte auf dem Fuße, dann die Umkehr zu Gott. Doch Mose will sicher sein, dass Gott sein Volk weiter begleitet und den Weg durch die Wüste führt, wie er es ihnen versprochen hat ... mehr

anGedacht im Juni: Monatsspruch

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. 
2. Mose 15, 2

Mit diesen Worten beginnt ein langes Lied. Mose und die Israeliten singen es, als Gott sie von der Sklaverei in die Freiheit geführt hatte. Sie erinnern das Wunder Gottes, um es wirklich begreifen zu können: das Schilfmeer hatte sich geteilt, die Israeliten konnten trockenen Fußes hindurch. Als sie am rettenden Ufer ankamen, schwappten die Wassermassen zurück und begruben die ägyptische Armee unter sich. Es ist kein Lied, mit dem die Sieger lautstark über den Tod der Verlierer triumphieren. Es ist ein Lied, das ... mehr

anGedacht im Mai: Glauben mit Seele und Leib

Monatsspruch Mai: Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.
1. Korinther 6, 19

Ja, wir  Menschen haben nicht nur eine Seele. Wir haben auch einen Körper. Die Seele braucht unseren Körper, um darin zu wohnen. Gott braucht auch einen Ort, an dem er wohnt. Der Ort, an dem Gott wohnt, ist der Tempel. Und dieser Tempel, so erinnert uns Paulus, ist unser Leib. So nahe ist uns Gott. Gott wurde selbst Mensch: in seinem Sohn Jesus. So wurde Gottes Liebe sichtbar. Durch Jesu Hände und Füße, durch seine Augen und Ohren, mit Stimme und Herz – mit seinem ganzen Leib – brachte Gott den Menschen seine Liebe sichtbar und spürbar nahe. Heute handelt Gott durch uns.
Und noch etwas:... mehr

anGedacht im April: Osterfreude

So ein Osterei sieht schon toll aus. Die bunten Farben drücken die Osterfreude aus: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden! Gottes Liebe besiegt sogar den Tod! Welch ein Grund zur Freude. Darum feiern wir die österliche Freudenzeit (50 Tage lang, bis Pfingsten). Doch ein Osterei ist nicht nur schön anzusehen. Es ist auch ziemlich gesund: Eier enthalten viel Vitamin A, B2, D und K, Mineralstoffe, Jod und reichlich hochwertiges Eiweiß. Um an all das Gute heranzukommen, muss man allerdings ... mehr

anGedacht im März: Monatsspruch

Jesus Christus spricht: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!       Johannes 15, 9
Bleiben. „Ach, bleiben Sie doch noch ein bisschen“, bittet man mich. Doch ich kann nicht, weil auch noch andere Aufgaben heute erledigt werden müssen. Auch wenn ich die Bitte des Geburtstagskindes  verstehen kann, ich muss und gehen. Manchmal gar nicht so einfach. Jeder von uns kennt das.
Bleiben. In den Worten unseres Monatsspruches fordert auch Jesus uns auf zu bleiben. Doch damit ist etwas anderes gemeint als beim Geburtstagsbesuch. Das Bleiben, von dem Jesus redet, meint ... mehr

anGedacht im Februar: Monatsspruch

„Wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.“    
Markus 11,25

Klare Worte, unser Monatsspruch. Ganz klar, was zu tun ist. Und doch regt sich Widerstand in uns: erhört Gott unser Gebet nur, wenn wir es schaffen, einander zu vergeben? Ist Gottes Handeln abhängig von unserem Tun? Nein, ganz sicher nicht. Denn auch das ist klar: wir können durch unser Handeln nicht erzwingen, dass Gott so handelt wie wir es gern hätten. Gott ist schließlich kein Kaugummiautomat. Jesus will deutlich werden lassen:
1. Das Gebet ist keine Einbahnstraße, die ... mehr

anGedacht im Januar: Jahreslosung

„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
Jesaja 66,13
Dieser Satz der Bibel steht als Jahreslosung über dem ganzen Jahr, das wir noch nicht kennen, über allen 12 Monaten, über jedem der 366 Tage, über jeder Situation, in die wir kommen werden. Gott ist da. In jedem Augenblick.
Wir wollen uns keiner Illusion hingeben – warum sollte dieses Jahr ohne Herausforderungen sein, ohne Schwierigkeiten, ohne Not? Doch wir alle können eine Entscheidung treffen: Ich will dir, Gott, mein Leben anvertrauen. Dann werde ich auch deinen Trost zu spüren bekommen. Du wirst mich nicht fallen lassen, sondern... mehr

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