Tel.: 03391/400739
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Klosterkirche St. Trinitatis Neuruppin

Aktuelle Öffnungszeiten:

Montag: 11.00 - 15.00 Uhr

Dienstag - Donnerstag: geschlossen

Freitag - Samstag: 11.00 Uhr - 16.00 Uhr

Sonntag: 12.00 - 16.00 Uhr

Ab 1. Mai gelten folgende Öffnungszeiten:

Montag: geschlossen

Dienstag - Samstag: 10.00 - 17.00 Uhr

Sonntag: 12.00 - 16.00 Uhr

Führungen sind nach Vereinbarung  möglich. Anmeldungen hierzu bitte unter: 03391/400739 oder 2597.

 

Die ehemalige Dominikanerkirche erhebt sich auf einer leichten Anhöhe nahe dem Ufer des Ruppiner Sees. Sie ist von einer mit Bäumen umpflanzten Grünfläche umgeben, die daran erinnert, dass 1841 nach erhaltenen Plänen des Potsdamer Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné (1789-1866) eine parkähnliche Anlage geschaffen werden sollte, die zwar begonnen, jedoch nicht vollendet wurde.

Die Klosterkirche gehörte ursprünglich zu einem Dominikanerkloster, dem ältesten uns bekannten in der Mark Brandenburg, das etwa 1230 durch Gebhard von Arnstein, Graf von Lindow und Herr von Ruppin, gegründet wurde. Sie ist eine der ältesten Backsteinhallen in der Mark.

Es wurde der Ruppiner Mönchskonvent bereits 1246 unter seinem 1. Prior, Wichmann von Arnstein, dem jüngeren Bruder des regierenden Grafen, offiziell bestätigt. Die Mönche dienten der gräflichen Herrschaft als Lehrer und Erzieher, als Prediger und Beichtvater, und der auch bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute Chor dieser Kirche als Begräbnis-stätte des Grafengeschlechts.

An den Chor wurde um 1280 bis 1290 die gotische Hallenkirche angebaut. Sie ist der älteste Saalbau im mitteldeutschen Raum mit einer Deckenhöhe von fast durchgehend etwa 13 m im Hauptschiff und in den schmalen Seitenschiffen. Die gesamte innere Länge der Kirche beträgt 62,5 m, wovon der ungewöhnlich lange Chorraum mit 30,5 m fast die Hälfte der Gesamtlänge einnimmt. Gesichert ist, dass die Kirche 1300 fertig stand, etwa so, wie wir sie kennen, natürlich ohne die gewaltigen Türme.

In Neuruppin rufen jetzt drei Gussstahlglocken zum Gottesdienst. Es ist bekannt, dass eine große Glocke 1488 zersprang und eine zweite, angefertigt von dem berühmten niederländischen Glockengießer Gerhard de Wou (um 1440-1527), auch bald Schäden aufwies und sie unbenutzbar machten.

Im Jahre 1465 zerstörte ein Brand das Kloster mit allen seinen Gebäuden. Der Wiederaufbau war 1488 beendet. Durch die eingeführte Reformation in der Mark Brandenburg wurde auch in Neuruppin das Klosterleben beendet. Die Klostergebäude wurden noch 1611 als Krankenhaus für Pestkranke genutzt und verfielen späterhin.

Auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm III. wurde die Neuruppiner Klosterkirche in den Jahren 1836 - 1841 gründlich wiederhergestellt. Die Bauarbeiten leitete Karl Friedrich Schinkel, der in Neuruppin als Sohn des Pfarrers und späteren Superintendenten Schinkel geboren war.

 

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