Tel.: 03391/400739
Mail: gemeindebuero@kirche-
wittstock-ruppin.de

Friedhof Neuruppin

Auf dem Friedhof erhalten unsere Verstorbenen ihre letzte Ruhestätte und wir gedenken ihnen in Ehren und Würde. Er bietet Raum zum Trauern, zur Begegnung und für Trost.

Der Friedhof ist offen für jedermann, unabhängig von seiner Weltanschauung. Führungen sind nach Absprache auch am Wochenende möglich. 

Friedhofsverwalterin S. Fedchenheuer
Gerhart-Hauptmann-Str. 61 • 16816 Neruppin
Telefon 03391/2290
ev.friedhof-neuruppin@t-online.de

erreichbar
Montag, Donnerstag, Freitag 8-12 Uhr
Dienstag 13-16 Uhr, Donnerstag 13-15 Uhr
Mittwoch geschlossen
sowie jederzeit nach telefonischer Vereinbarung

 

Erfahren Sie mehr über die Geschichte und zu den Denkmälern des Friedhofs.

 

Zur Geschichte des evangelischen Friedhofs

Davidstern-Fries

Der Friedhof wurde 1853 als einziger der Stadt Neuruppin angelegt. Seine Fläche umfaßt knapp 15 Hektar. Angrenzend an den evangelischen Friedhof befindet sich der jüdische Friedhof mit einer Fläche von 1280 Quadratmetern, der heute allerdings nicht mehr genutzt wird. Durch Schändung in der Reichskristallnacht 1938 und Bombenangriffe am 10. und 20. April 1945 wurde dieser Friedhof weitgehend zerstört. Nur wenige Grabsteine und Grablagen blieben erhalten. Der Davidstern-Fries ist das einzig erhaltene Mauerstück auf dem Jüdischen Friedhof. Die Skulptur "Ausgeliefert" erinnert an ermordete Neuruppiner Juden.

Schwerpunkt ist die Kriegsgräbergestaltung

Die Gestaltung des Friedhofs bezieht 1100 Kriegsgräber aller Opfergruppen ein. Sie beginnt mit Soldatengräbern des 1. und 2. Weltkrieges, Flüchtlingsgräbern als geschlossenes Grabfeld, Kindergräbern, Gräber russischer und polnischer Zwangsarbeiter. Die Opfer vom Todesmarsch, 77 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen, fanden vor dem hohen Kreuz ihre letzte Ruhe. Auf dem Soldatenfriedhof, der ein Kennzeichen für den Friedhof ist, sind ebenfalls die Gräber der Verfolgten des Naziregimes zu finden.

Steine, Stelen und Skulpturen wurden vom Bildhauer Wieland Schmiedel aus Crivitz bei Schwerin entworfen: 8 Schriftblöcke, die Mutter, Grenzstein,  zerschlagene Platte, Trauernde, Holzkreuz

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