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anGedacht im September: Monatsspruch

„Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“    Lukas 13,30
„Wo stehe ich?“, fragt sich jeder Mensch von Zeit zu Zeit. So fragen Menschen auch in Bezug auf den Glauben. Sie fragen sich, warum der Glaube ihnen hier und da nicht hilft. Oder ob der Glaube sie über den Tod hinaus trägt, hin zum ewigen Leben bei Gott. Oder ob unsere lieben Verstorbenen bei Gott sind. Auch die Jünger fragen sich das. Und sie fragen Jesus. Der antwortet ihnen mit den Worten des Monatsspruches.
Jesus sagt damit, dass es im Glauben nicht auf Anstrengung ankommt oder auf (Glaubens)Erfolge, die vorzuweisen wären. Es kommt darauf an, eine Beziehung zu Gott zu haben. Jesus erinnert an das große Stadttor von Jerusalem. War es wegen der hereinbrechenden Nacht geschlossen, konnte man noch durch die kleine Türe daneben in die Stadt. Jemand musste die verschlossene Türe von innen öffnen. Man musste den Türöffner kennen. Sonst wurde man nicht mehr hereingelassen.
Es kommt darauf an, Gott zu kennen, mit ihm in Beziehung zu sein. Menschen, die sich selbst den ersten Platz einräumen, bekommen hier einen Spiegel vorgehalten: Deine Rechnung geht nicht auf. Letzte werden Erste sein und Erste Letzte. Die, von denen keiner gedacht hat, dass sie einen Platz in Gottes Reich haben werden, die werden eingelassen.Bei Gott ist es nicht wie sonst in der Welt, da geht es nicht um Erfolg und Belohnung oder um Misserfolg und Bestrafung. Glauben lässt sich nicht abrechnen. Der Glaube lässt sich nicht unseren Zwecken und Wünschen anpassen.
Manchmal gibt es an oder über einer Kirchentür ein Kreuz: Jeder Mensch, der diesen Kirchenraum betritt, geht wie durch den Gekreuzigten hindurch in das Haus Gottes. Jesus, die Tür, die offen steht zum Vater. Christus, der uns die Beziehung zu Gott aufgeschlossen hat. Wir brauchen nur hindurchtreten, um bei Gott angenommen und aufgenommen zu sein. Wäre das nicht auch eine Idee für unsere Haus- oder Wohnungstür? Und allemal für unser Herz: Wenn wir (siehe Bild) aus der Kirche wieder in unseren Alltag gehen. Mit den Maßstäben Gottes: da gibt es keine Vergleiche und Einteilungen, sondern nur Liebe für die, die ihn ernsthaft suchen.

Ihr Pfarrer Raik Fitzner

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