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anGedacht im Januar: Jahreslosung

Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26

„Herzen haben keine Fenster und niemand sieht hinein! Herzen haben keine Fenster nur eine Tür allein!“ So sang es 1973 die Schlagersängerin Elfi Graf und landete damit einen Hit. Ja, das stimmt. Ich kann nicht in das Herz eines Menschen sehen, so nah und vertraut er mir auch sein mag. Und auch bei mir selbst nicht: manches Mal weiß ich noch nicht einmal, was denn da in meinem eigenen Herzen vor sich geht. Denn unser Herz ist doch so oft voll: von Gedanken, Gewohnheiten und Gefühlen. In ihnen haben wir uns eingerichtet und mit ihnen unser Herz eingerichtet. Und ja, wie viel Belastendes und auch Böses ist darunter. Wie soll Gott da eine Chance haben, mein Herz zu erreichen?
Genau das weiß Gott: er kennt mein Herz und unser aller Herz. Besser als wir es je könnten. Gott sei Dank, denn wir wären bestimmt überfordert mit all dem. Und wir brauchen auch keine Angst vor Gott haben, weil er uns durch und durch kennt. Im Gegenteil. Weil Gott jede Faser und jeden Gedanken unseres Herzens kennt, sieht er unser Leben in seiner Gesamtheit. Darum wird er aktiv: „ Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Das sind die Worte der Jahreslosung, die uns durch das Jahr 2017 begleiten will.
Gott wird aktiv und will unser Herz neu machen. Denn wir selbst schaffen es nicht und brauchen es auch nicht zu schaffen. Nur eines müssen wir tun: die Türklinke loslassen, mit der wir von innen unsere Herzenstür fest zuhalten. Damit Gott sie öffnen kann. Das bedeutet: glauben, vertrauen. Das ist das, wonach sich unser Herz doch so sehr sehnt: Gott vertrauen, Gott glauben zu können. „Doch wenn man liebt, sich liebt wie wir, dann öffnet sich die Tür.“ So geht der Schlager von Elfi Graf weiter. Sie singt sicher von der Liebe zweier Menschen. Doch Gott wurde ja auch Mensch, in seinem Sohn Jesus. Das haben wir Weihnachten gerade gefeiert. Und diese Liebesgeschichte Gottes ist nicht mit dem Ende der Weihnachtsfesttage zu Ende. Sie will dein und mein Herz heute anrühren. Darum: lasst uns aufhören, unsere Herzenstür zuzuhalten. Und lasst zu Gott sagen: „Tu’s, Gott! Auch wenn sich unsere Herzen und die Geister, die sich in ihnen breitgemacht haben, dagegen wehren. Zieh sie raus. Und ziehe du ein!“ Lass dich nicht hindern! Tu’s einfach! Jetzt und immer wieder. Dann werden du und ich Wunder über Wunder erleben. Das erbittet für uns alle

Ihr Pfarrer Raik Fitzner

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