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anGedacht im Januar: Kommen und Gehen

Jahreslosung 2013: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13,14)

Wir wissen es, dass Kommen und Gehen zu unserem Leben gehören. Tage kommen und gehen, Jahre kommen und gehen. Wir wissen es und tun uns doch schwer mit der Vergänglichkeit unseres Lebens. Ein Leben lang müssen wir lernen loszulassen und die meisten von uns können es auch im Alter noch nicht gut. Der christliche Glaube hat aber gerade darin sein Zentrum: das Leben geht nicht verloren im Tod! Du kannst dein Leben nicht festhalten, Gott aber hält dich auch dann, wenn das Sichtbare deines Lebens zu Ende geht. Hinter unserem Lebenshorizont wartet ein  Ort der Geborgenheit, eine „zukünftige Stadt“ wie der Hebräerbrief sagt. Unser Leben ist eine Wanderung in diese Zukunft hinein. Dabei gibt es Fragen und Zweifel, ...mehr

Schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei

Zum Monatsspruch Februar (Lukas 11, 35)

Da kann ich mich richtig über mich ärgern: wenn ein schöner Tag anfangen will oder eine gemeinsame Unternehmung und ich mit einer dämlichen Bemerkung schlechte Stimmung aufkommen lasse. Eigentlich wollte ich sagen, wie sehr ich mich freue und dann dieser völlig unnötige Satz, der die Situation verpatzt. Und was kann das dann schwer sein... mehr

anGedacht im März: "Über Wunden - überwunden"

Das ist das Motto für den diesjährigen Kreuzweg der Jugend. Junge Menschen der verschiedenen Konfessionen gehen diesen Weg miteinander. Wir sprechen nicht gern über unsere eigenen Wunden und erst recht nicht über die, die wir anderen zufügten. Auch wenn wir versuchen, die Schmerzen zu unterdrücken, die Wunden sind da und sie beeinträchtigen unser Leben. Jesus ging einen Weg der Verwundungen, angefangen beim Verrat durch einen Freund bis zum grausamen Sterben am Kreuz. Wir wollen... mehr

anGedacht im April: Dem Leben das Wort reden

An Ostern feiern wir, dass Gott das Leben schützt und immer wieder stärker macht als die zerstörerischen und lebensfeindlichen Kräfte. Das ist nur schwer zu glauben, wenden wir ein. Die Ostergeschichten in der Bibel sind ebenso skeptisch wie wir. Das kann doch nicht wahr sein! Der am Kreuz hingerichtete Jesus von Nazareth soll von den Toten auferweckt worden sein! Angst geht unter denen um, die das leere Grab finden. Sie sind tief erschrocken und fassungslos. So unbegreiflich es ist, so sehr ergreift es doch Herz und Sinn der frühen Christen. Aus tiefer Erschütterung wird unter Tränen eine Freude, die niemand bei sich behalten kann. „Der Herr ist auferstanden!“ sagen sie einander weiter. Und wer die Skepsis überwinden kann, antwortet: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“
Diesen alten Ostergruß tauschen die Christen noch immer am Ostermorgen aus. Der Gruß riskiert etwas... mehr

anGedacht im Mai: Zum Geburtstag der Kirche

Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Der Heilige Geist entfaltet in uns eine Kraft, die uns Gottes Wort aufschließt, die uns handeln lässt nach Gottes Willen, die uns zusammenhält als seine Gemeinde und Kirche. Ohne das Wirken des Heiligen Geistes schaffen wir das alles meist nicht. Schon in der Frühzeit der Kirche wurde darum diese Bitte gesprochen: „Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen deiner Gläubigen und entzünd` in ihnen das Feuer deiner göttlichen Liebe.“
Zu Pfingsten danken wir dafür, dass ...mehr

anGedacht im Juni: Entfalteter Segen

In jedem Gottesdienst wird uns der Segen Gottes zugesprochen. Wir erbitten ihn für alle, die unsere Kirche besuchen oder diese Seite ansehen.

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anGedacht im Juli: Die Kunst des Ausruhens

Auf einem Kalenderblatt finde ich ein Wort des amerikanischen Schriftstellers John Steinbeck. „Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.“ Das passt in die Ferienzeit. Auch hier in unserem schönen Ruppiner Land sind jetzt wieder viele Urlauber unterwegs, die Erholung suchen und neue Kräfte tanken möchten für die Belastungen im Alltag. Wer zuhause bleibt und nicht zu fernen Ferienzielen aufbricht, kann auch darauf achten, dass das Ausruhen nicht zu kurz kommt. Immer wieder müssen wir eine gute Balance finden zwischen Anstrengung und Ausspannen, zwischen Zeiten der Arbeit und Zeiten der Ruhe, zwischen Pflichten und Freizeit. Die Bibel erzählt davon, dass Gott uns ...mehr

anGedacht im August: Die wunderbare Zeitvermehrung

Dieser Tage haben wir im Gottesdienst über den Bericht des Lukas von der wunderbaren Brotvermehrung (Lukas 9,10-17) nachgedacht. Mir geht dazu ein kleiner Text des katholischen Theologen und Schriftstellers Lothar Zenetti durch den Kopf. Er vermutet, dass sich die Speisung der 5000 heute vielleicht so zutragen würde:  ...mehr

anGedacht im September: Gemeinsame Verantwortung

In der Evangelischen Kirche gibt es für alle wichtigen Aufgaben der Leitung und der inhaltlichen Orientierung die gemeinsame Verantwortung von ehrenamtlich tätigen Gemeindemitgliedern und beruflich bei der Kirche Beschäftigten. Theologisch Ausgebildete arbeiten zusammen mit Menschen, die andere Ausbildungsabschlüsse, andere Kompetenzen und Erfahrungen haben. Für die ganze Landeskirche gibt es die Landessynode, die Kreissynode trägt Verantwortung für den Kirchenkreis und das Leitungsgremium der Kirchengemeinde ist der Gemeindekirchenrat. Für die Evangelische Kirche ist charakteristisch, dass Leitung gewählt und auf Zeit übertragen wird.
Am 20. Oktober ...mehr

anGedacht im Oktober: Gutes tun und teilen

Monatsspruch:  Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen.  (Hebräer 13,16) 

Dieses biblische Wort leitet uns hin zum Erntedankfest. Gott beschenkt uns nicht nur mit den Früchten der Felder und Gärten. Er gibt uns ...mehr

anGedacht im November: Kleine Abschiede - große Abschiede

Für viele Menschen ist der Herbst nicht gerade die Lieblingsjahreszeit. Die Sonne verliert ihre Kraft. Ihr Licht ist vielfach verborgen hinter Wolken und Nebel. Das Wachsen und Blühen hat aufgehört. Die Kälte zieht herauf. Ein Sommer ist gegangen und mit ihm die Zugvögel. Abschied liegt in der Luft.Viele Lieder und Gedichte über den Herbst sind bewegt von Wehmut und Melancholie. Abschied nehmen fällt nicht leicht. ...mehr

anGedacht im Dezember: Vom Frieden der Weihnacht

Wenn diese Geburt vor 2000 Jahren nicht gewesen wäre, würden wir nicht Weihnachten feiern. Oder richtiger: wenn über diese lange zurückliegende Geburt in Bethlehem nicht erzählt worden wäre, würden wir dieses Fest nicht begehen. Eine Generation hat es der nächsten weiter erzählt: Im Kind von Bethlehem kommt Gott zur Welt; das Kind dieser Nacht ist der Christus der Welt. So wird auch uns erzählt und wir singen und sagen davon jedes Jahr neu.
Die Hirten jener Nacht haben angefangen weiterzusagen und zu erzählen von dem Stallkind, über dem der Stern des Himmels steht. Alles, was über diesem Kind ausgerufen wird ...mehr

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