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Taufe - Gottes Segen für das neue Leben

Die Taufe ist das Sakrament des Anfangs: Wenn Menschen sich auf den Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen, bekennen sie damit ihren christlichen Glauben und werden Mitglied der Kirche. Sie vertrauen damit ihr Leben dem Schutz und Geleit Gottes an.

Gott verspricht in der Taufe seine Zuwendung und Nähe für das Leben eines Menschen in allen Höhen und Tiefen. Weil diese Zusage Gottes das ganze Leben umgreift, lassen viele Eltern ihre Kinder schon als Säuglinge taufen und bekennen gemeinsam mit den Patinnen und Paten stellvertretend den Glauben, in den ihre Kinder hineinwachsen. So ist die Taufe auch ein Fest der Dankbarkeit und Freude über das von Gott geschenkte Leben.
     

Anmeldung zur Taufe

Foto: Mantey

Bitte rufen Sie im Gemeindebüro unter 033920 / 50334 an und vereinbaren  einen Termin mit Pfarrer Schnabel oder Pfarrer Rein. Die eigentliche und verbindliche Anmeldung zur Taufe erfolgt im Rahmen des Gesprächs. 

Abstimmen des Tauftermins: Damit sich sowohl die Kirchengemeinde als auch Sie selbst darauf einstellen können, sollte das Taufdatum möglichst früh abgesprochen werden. Die Erfahrung zeigt, dass zwischen Anmeldung und Taufe etwa sechs bis acht Wochen liegen sollten.

Bitte klären Sie vorab mit den Taufpatinnen und -paten, welche Termine in Frage kommen. Die jeweilige Pfarrerin achtet gleichzeitig darauf, dass es nicht zu Überschneidungen mit anderen Gemeindeveranstaltungen kommt

Was Sie benötigen:

  • Familienstammbuch (falls vorhanden)
  • Geburtsurkunde (Bescheinigung >für religiöse Zwecke<)
  • Patenscheine als Nachweis der Kirchenzugehörigkeit (falls Patinnen bzw. Paten ihren ersten Wohnsitz nicht unserer Gemeinde haben)
  • Bescheinigung der Heimatgemeinde (falls Sie und ihr Kind in einer anderen Gemeinde wohnen)

Weitere Informationen zur Taufe finden Sie in der Taufbroschüre der Landeskirche.
  

Häufige Fragen

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?
Eine Taufe ist in jedem Lebensalter möglich, meist werden Kinder in den ersten beiden Lebensjahren getauft.

Müssen die Eltern selbst Mitglied in der Kirche sein?
Gottes Liebe und Zuwendung zu dem Kind ist unabhängig von der Kirchenzugehörigkeit seiner Eltern. Wenn kein Elternteil der Kirche angehört, ist es Aufgabe der Paten, die christliche Erziehung der Kinder zu fördern. Jedoch erklären sich die Eltern, wie die Paten bereit, für eine christliche Erziehung zu sorgen.

Was, wenn die Eltern verschiedenen Konfessionen angehören?
Die Taufe in der evangelischen Kirche wird von allen Kirchen anerkannt, die sich der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angeschlossen haben, darunter die Römisch-katholische Kirche und die Orthodoxen Kirchen.

Brauche ich Paten für mein Kind?
Ja, denn Patinnen und Paten sind Zeugen der Taufhandlung. Sie haben die Aufgabe, gemeinsam mit den Eltern und der Gemeinde für die Erziehung des Kindes im christlichen Glauben zu sorgen.

Wer kann Taufpatin oder Taufpate sein?
Patin oder Pate kann sein, wer der evangelischen Kirche angehört und zum Abendmahl zugelassen ist. Auch Mitglieder einer der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehörenden Kirche können Taufpaten werden.

Wie viele Taufpaten sind zulässig?
Für die Anzahl der Taufpaten gibt es keine Begrenzung. Wünschenswert sind mehrere Taufpaten.

Wo finde ich Taufsprüche?
Vorschläge für mögliche Taufsprüche finden Sie unter www.taufspruch.de

Kostet die Taufe etwas?

Nein, die Taufe ist grundsätzlich kostenfrei.

Dürfen wir während des Tauf-Gottesdienstes fotografieren oder filmen?
Das wird in jeder Kirchengemeinde unterschiedlich gehandhabt. Wenn es erlaubt ist, wird meist darum gebeten, dass eine Person das Filmen oder Fotografieren übernimmt, um unnötige Unruhe zu vermeiden. Wenn das Fotografieren während des Gottesdienstes nicht erlaubt ist, besteht oft die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst noch Bilder (etwa zusammen mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin) zu machen.

Endet das Patenamt mit der Konfirmation?
Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil der oder die Jugendliche dann religionsmündig ist. Aber es ist natürlich schön, wenn die Kontakte zwischen Paten / Patin und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben!

Ist eine Taufe auch als Erwachsener möglich?
Für die Taufe gibt es keine Altersbegrenzung. Als Vorbereitung auf die Taufe bieten wir für Jugendliche und Erwachsene einen Taufkurs an. 

Netzwerk Gesunde Kinder OPR

Steffi Pelz - pixelio.de

Stellen Sie sich vor, ein Kind wird geboren und die ganze Nachbarschaft freut sich darüber. Fremde gratulieren zur Geburt, freuen sich mit der Familie über den Zuwachs und packen mit an, wenn kleine Nöte die frischen Eltern plagen. Wäre das nicht gelebte Nächstenliebe?

Das Netzwerk Gesunde Kinder OPR macht genau das, um Eltern den Start ins Leben mit Baby zu erleichtern. Menschen aus der Nachbarschaft werden in ihrer Freizeit geschult und gut auf die Begleitung von Familien mit Kindern zwischen 0-3 Jahren vorbereitet. Als Familienpaten und -patinnen sind sie für die Familien wissende Freunde, die zuhören, stärken und helfen, die passenden Antworten auf die vielen Fragen zur gesunden Entwicklung der Kinder zu finden. Familienpaten begleiten Familien freundlich, unaufdringlich und tatkräftig und bringen nützliche Informationen rund um die Baby- und Kleinkinderzeit zu den Familien nach Hause.

In Neuruppin, Kyritz und Wittstock bietet das Netzwerk Gesunde Kinder mit seinen drei Büros zudem Eltern-Kind-Kurse, die Elternakademie und Babysitter-Kurse im gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin an.

Weitere Informationen zum Netzwerk Gesunde Kinder finden Sie hier.

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