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Willkommen in der Region Zechliner Land - Zühlen

Die Region Zechliner Land - Zühlen besteht einerseits aus den selbstständigen Kirchengemeinden Braunsberg, Linow, Schwanow, Zechow und Zühlen. Sie besitzen eigene Gemeindekirchenräte, aber einen gemeinsamen Haushalt; Pfarrer ist Jann-Albrecht Branding.

Andererseits gibt es seit 2002 die Kirchengemeinde Zechliner Land, bestehend aus den Gemeindebereichen in den Orten Dorf Zechlin, Flecken Zechlin, Großzerlang, Kleinzerlang, Kagar, Wallitz, Zechlinerhütte und Zempow. Sie ist durch Fusion der entsprechenden kleinen Gemeinden hervorgegangen, besitzt rund tausend Gemeindemitglieder und eine Pfarrstelle; Pfarrer ist Jann-Albrecht Branding. 

Flecken-Zechlin

Kirche Flecken Zechlin (c) Jürgen Rammelt

Flecken Zechlin gehörte als Tochterkirche zu Dorf Zechlin und wurde erst 1870 eigenständig. Die Pfarrkirche entstand 1775 an der Stelle einer früheren hölzernen Ortskirche im Ortsmittelpunkt „Am Markt“. Den rechteckigen Saalbau schließt ein Walmdach ab; ein kleiner Turm mit Zeltdach krönt die Westseite, er wird im Innenraum von zwei starken Holzsäulen getragen. Darunter befindet sich das Eingangstor, das ebenso wie ein weiteres im Norden barocke Türblätter mit Rautenmuster zeigen.

Im Osten rahmen glatte Pilaster zwei Fenster, die Längsseiten besitzen je drei Fenster; die Fassade ist durch kleine Vorsprünge und abgerundete Ecken gegliedert. Im Innern kann die dreiseitige Empore über die Turmtreppe erreicht werden, dort findet sich auch die Orgel, ursprünglich 1847 von Lütkemüller (Wittstock) geschaffen, 1903 von Hollenbach (Neuruppin) auf elf Register erweitert.

Von der Kanzel ist nur noch der Kanzelkorb erhalten. Sie ist um 1600 entstanden wie die achteckige Taufe; über einem reich verzierten Fuß die Kuppa mit Beschlagwerkornamentik, Pilastern und Rundbogenfenstern, darin Gemälde (Christus und die Evangelisten), zwei Familienwappen (v. Schlieben und v. d. Weide) und ein Textfeld. Über dem Altar eine Kreuzigungsgruppe, wahrscheinlich frühes 16. Jahrhundert mit neuerer Farbgebung.

Sehenswert die Hinterglasbilder (um 1800) mit vier naiven Darstellungen (Festmahl, Jagdszene, Reiter und Holzfäller, Festmahl) im Schaukasten an der Westseite und ein Ölgemälde (Kreuzabnahme), frei nach dem Altarbild Rubens‘ in Antwerpen, jetzt an der Nordwand. Neben einer Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges bezeugt eine große Holztafel an der Südseite die Friedenssehnsucht nach 1945 mit Teilen des Friedensgebetes von Fr. v. Assisi.

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