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Gedanken zur Jahreslosung 2012

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. (2. Korintherbrief 12,9)

Die Unterlegenen in den sozialen Auseinandersetzungen wird dieses Wort irritieren. Die Verlierer im ökonomischen Kampf um Selbstbehauptung und Erfolg wird es provozieren. Jugendliche werden empfinden, dass das ein Spruch für Looser ist. Und alle, die auf der Strecke bleiben im Ringen um Gleichberechtigung, Mitwirkungsrechte, Bildungschancen werden fragen, ob das alles ist, was die Kirche weiterzusagen hat... mehr

anGedacht im Februar: Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt

Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen. (1. Kor. 10, 23-24)

Wenn von den Problemen der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und der Finanzen die Rede ist, taucht oft das Wort „Globalisierung“ auf. Manche wollen das Wort schon nicht mehr hören. Aber wir kaufen gerne billigen Kaffee und T-Shirts, Jeans und Pullover zu Schnäppchenpreisen. Dabei machen wir uns selten richtig bewusst, dass diese Billigpreise nur durch die Globalisierung der Wirtschaft möglich sind. Und wir können auch wissen, dass diese Billigpreise erkauft sind durch unzumutbare Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern, durch ungerechte Bezahlung, oft auch durch Kinderarbeit... mehr

anGedacht im März: gekommen, um zu dienen

Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Markus 10,45)

Ein Wort aus diesem Monatsspruch kann uns helfen zu verstehen, warum Gott das Leiden und Sterben Jesu zulässt. „Lösegeld“, dieses Wort kennen wir auch aus den Nachrichten. Bei Überfällen werden Menschen als Geiseln genommen und dann wird ein Lösegeld für ihre Freilassung gefordert. Oder riesige Schiffe werden von Piraten gekapert, die dann auch versuchen, eine große Lösegeldsumme zu erpressen... mehr

anGedacht im April: Ostergeschichten

Eine alte Frau hat mir dieser Tage vom schwersten Einschnitt in ihrem Leben erzählt. Kurz vor dem Krieg verliebte sie sich in einen schmucken jungen Mann. Sie lernte ihn beim Tanzen kennen. Er tanzte himmlisch. Kaum waren sie verheiratet, musste ihr Mann in den Krieg. Er kam zurück als sie schon nicht mehr damit rechnete. Es klingelte an der Tür und in elender Gestalt stand er vor ihr mit Gehstützen, das eine Bein amputiert, das andere voller Granatsplitter... mehr

anGedacht im Mai: Kantate

Der erste Maisonntag trägt den Namen „Kantate“, das heißt „Singet“. Wir eröffnen den Gottesdienst mit Psalm 98: „Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.“ Mancher wird vielleicht abwinken und sagen: Das ist nichts für mich, ich kann nicht singen. Es geht hier in der Tat um das Singen und Musizieren, um die Bedeutung der Musik zum Lobe Gottes und zur Freude für unser Leben. Aber es geht auch noch um eine tiefere Dimension, die... mehr

anGedacht im Juni: Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.

Es ist gut, sich Zeit zu nehmen, über sich selbst nachzudenken. Wer bin ich? Zu was bin ich geworden? Wie bin ich zu wem? Es gibt Gruppen- und Kursangebote zur Selbsterfahrung. Solche Beratungs- und Gesprächskreise können helfen, wichtige Fragen zu klären, Selbstvertrauen zu stärken, sich Ziele zu setzen.
Auch der christliche Glaube ... mehr

anGedacht im Juli: Zeit zum Verweilen

In diesem Monat gilt der Gruß an dieser Stelle ganz besonders den Feriengästen und Besuchern unserer Stadt und des Ruppiner Landes. Ich wünsche Ihnen schöne, erlebnisreiche und erholsame Tage in unserer Region. Und ich möchte Sie herzlich einladen zu den Gottesdiensten, den Kirchen- und Orgelführungen und den Sommermusiken jeweils sonntags 17 Uhr. Die Uhren im Urlaub gehen anders. Es ist Zeit da zum Verweilen... mehr

anGedacht im August: Ferienende

Die Schülerinnen und Schüler werden mir überhaupt nicht zustimmen. Die Lehrer und Lehrerinnen und viele andere vielleicht auch nicht. Ich will nämlich sagen, dass es auch wieder schön ist, wenn die Ferien vorbei sind. Unseren Enkel habe ich danach gefragt, was er von meiner Meinung hält. Er fand sie ziemlich bescheuert und wurde erst ein bisschen nachdenklich als wir uns ausmalten, wie das sein würde, wenn... mehr

anGedacht im September: Dank dem Ehrenamt

Wenn ich in diesen Tagen in unsere Kirche gehe, will mir scheinen, dass sie tief durchatmet und sich auf wieder ruhigere Wochen im Herbst und Winter freut. Viele Menschen haben sie auch in diesem Sommer wieder besucht. Wunderschönen Konzerten hat sie Raum gegeben und festlichen Gottesdiensten. Es ist beglückend mitzuerleben, wie dieser Kirchraum Menschen einlädt und zusammenführt, wie er Menschen zur Ruhe kommen lässt und zur Konzentration, wie er das Leben auf Gott hin ausrichtet und neue Kraft zuwachsen lässt.
Dieser Raum in der Mitte der Stadt ist ein kostbares Gut. Aber es braucht auch die Menschen, die diesen Raum offen halten, schmücken und... mehr

anGedacht im Oktober: Frühe Schichten freilegen

1568 – das ist 444 Jahre her. Seit etwa 15 Generationen hat unsere St. Laurentius Kirche im Inneren ihr heutiges Aussehen. Die Jahreszahl 1568 steht oben im Gewölbe des Chores und benennt den Zeitpunkt, zu dem Achim von Bredow aus der damaligen Rheinsberger Adelsfamilie den Kircheninnenraum mit seinen Gewölben, Säulen und seiner Ausstattung neu gestalten ließ. In dieser bis heute erhaltenen Renaissance-Fassung ist unsere Kirche in Brandenburg einzigartig und ... mehr

anGedacht im November: Vergangener Sommer

Die letzten warmen Tage sind vorbei. Wieder ist ein Sommer vergangen. Die Gänse und Kraniche sammeln sich für ihren Flug nach Süden. Die letzten Blüten im Garten widerstehen noch den kalt werdenden Nächten.
Als älterer Mensch nimmt man das bewusster wahr als in jungen Jahren. Wie viele Sommer habe ich schon erlebt? Und noch deutlicher spüre ich die Frage: wie viele Sommer werden ...mehr

anGedacht im Dezember: Die Farbe violett

„Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür“ – der Kinderreim nimmt uns mit auf den Weg durch die Adventszeit. Kein christliches Fest, ja überhaupt kein Fest wird in der Öffentlichkeit hierzulande so aufmerksam wahrgenommen und vorbereitet wie Weihnachten. Mit jedem Adventssonntag gehen wir einen weiteren Schritt auf Weihnachten zu. Lichterketten, Weihnachtsmärkte, Zeitungs- und Fernsehwerbung mit stimmungsvollem Kerzenlicht und glitzerndem Weihnachtsschmuck.
Wenn wir in diesen Wochen einen Blick in unsere Kirche werfen, sehen wir ...mehr

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